Lebensmittelindustrie Erfolgsgeschichte

Roboter automatisiert Sandwichproduktion

Kundenvorteile
  • Vollautomatische Herstellung unterschiedlicher Sandwich-Varianten
  • Prozesssichere, hygienegerechte Auslegung der Anlage
  • Hochdynamischer Roboter in HE-Ausführung (Humid Environment)
  • Maximale Flexibilität
Stäubli AG - Grote-Pic1-tim-2x-69170-jpg-orig.jpg
Aufgrund der herausragenden Beständigkeit gegen Reinigungsprozedere zum Schutz gegen Bakterien gelten Stäubli Roboter heute als Benchmark in vielen sensiblen Einsätzen.
Stäubli AG - Grote-Pic4-tim-2x-69166-jpg-orig.jpg
Anlagenübersicht: die „Robotic Sandwich Assembly Line“ kann in bestehende Produktionssysteme integriert oder als eigenständige Anlage betrieben werden.
Stäubli AG - Grote-Pic2-tim-2x-69176-jpg-orig.jpg
Sechsachs-Roboter TX2-60 he mit Greifer und Sandwich.

AUFGABE

Automatisierte Herstellung von Sandwiches

Die amerikanische Grote Company hat sich auf die Automatisierung von Anlagen konzentriert, die Sandwiches schneiden, belegen und verpacken. Bislang erfolgte das Zusammenführen der oberen und unteren Hälfte aber immer manuell. Jetzt ist es dem Anbieter gelungen, auch diesen Vorgang zu automatisieren – mit einem wash-down fähigen Stäubli TX2-60 he Sechsachsroboter.

Ein Sandwich zu belegen, ist nicht schwer. Tausende Sandwiches pro Stunde industriell zu produzieren ist hingegen eine große Herausforderung, denn die Ausgangsmaterialien sind schwer zu handhaben und zu verarbeiten. Das gilt für Wurst- und Käsescheiben ebenso wie für Tomaten und Salatblätter. Zudem sind hohe Hygieneanforderungen zu berücksichtigen.

Die Grote Company, Inc. mit Hauptsitz in Columbus, Ohio, sieht sich als Technologieführer in diesem Bereich der Nahrungsmittelverarbeitung. Deren Konstrukteure haben jetzt eine wegweisende Neuheit auf den Markt gebracht: die Robotic Sandwich Assembly Line, eine robotergestützte Anlage für die Sandwichproduktion.

 

LÖSUNG

Sandwich-Produktion im Sekundentakt 

Im Zentrum der Anlage steht ein Stäubli Sechsachs-Roboter TX2-60 he. Ein Förderband führt ihm die Sandwiches paarig zu – die belegte Unterseite und die nur mit Butter bestrichene Oberseite. Der Roboter greift die Oberseite und legt sie auf dem Belag der Unterseite ab. Das Sandwich ist jetzt komplett. Abschließend dreht der Roboter das Sandwich um 45 Grad und positioniert es damit diagonal liegend auf dem Förderband. So passiert es die letzte Station, an der die Ober- und Unterseite zusammengepresst werden und das Sandwich den typischen Längsschnitt erhält, der es in zwei Hälften teilt. Bis zu 60 Sandwiches pro Linie und Minute können auf diese Weise produziert werden – bei einer Tätigkeit, die bislang manuell ausgeführt wurde.

Die gesamte Anlage ist nach den Grundsätzen des „Hygienic Design“ konstruiert. Alle Kanten sind abgerundet, es gibt keine Toträume und auch sehr gründliche Reinigungsprozedere können der Sandwich-Linie nichts anhaben. Um maximale Verfügbarkeit sicherzustellen, kam für Grote nur der Einsatz eines Stäubli HE-Roboterarms in Frage. Zudem entspricht der TX2-60 he der Schutzklasse IP 67.

 

KUNDENNUTZEN

Vollautomatisierte, hochdynamische Herstellung

Dass diese innovative Anlage mit einem Stäubli Roboter ausgerüstet ist, begründet Bob Grote, CEO der Grote Company: „Neben der hygienegerechten Ausführung sprach auch die hohe Geschwindigkeit an der sechsten Achse für den TX2-60 he. 60 Sandwiches pro Minute war die Zielgröße. Der Roboter gerät hier an seine Grenzen, weil er ja mehrere Bewegungsabläufe ausführen muss.“

Die Robotic Sandwich Assembly Line lässt sich in bestehende Linien integrieren oder auch als „Stand-alone“-Anlage betreiben. In jedem Fall profitiert der Anwender von einem hohen Automationsgrad bei gleichzeitig hoher Flexibilität. Der Roboter kann ohne Änderungen an der Hardware zusätzliche Aufgaben übernehmen oder andere Sandwich-Varianten produzieren.

Mit unterschiedlichen pneumatischen und mechanischen Greifertypen erreicht die Anlage eine beeindruckende Flexibilität und kann sowohl rechteckige als auch runde Sandwichs sowie Wraps handhaben. Bob Grote: „Nach unserer Meinung wird die Robotik künftig eine große Rolle in der automatisierten Lebensmittelproduktion spielen. Wir sehen uns hier als Pionier und werden dieses Prinzip auch für andere Einsatzbereiche nutzen, zum Beispiel beim Belegen und beim Handling von Tiefkühlpizzen.“