Automotive Success story

Automatisiertes Prüfen unter Extrembedingungen

Kundenvorteile:
  • Hocheffiziente Prüfung der Touchscreens
  • Qualitätssicherung in neuer Dimension
  • Keine Kosten für Roboter-Schutzmantel
  • Übersichtliche Darstellung der Prüfergebnisse
  • Gesteigerte Wirtschaftlichkeit und Flexibilität
Stäubli TX60L - Kübrich test cell
Die innovative Prüfzelle bei ihrem Messedebut auf der Automotive Testing Expo in Stuttgart.
Stäubli TX60L
Der Betätigungsfinger am Roboter basiert auf einer Kübrich-Eigenentwicklung.

AUFGABE

Qualitätsprüfungen von Touchscreens in der Klimakammer

Die Prüfung von Touchscreens im Temperaturbereich von -40 bis +85 Grad Celsius stellt höchste Anforderungen an die Robotik. Erstmals stellt sich ein Stäubli Sechsachser dieser Herausforderung ohne Verwendung eines Schutzmantels.

Touchscreens für den Einsatz in PKW müssen sich bereits in der Vorserie harten Dauerlauftests unter Extrembedingungen unterziehen. Wie komplex das Prüfprocedere ist, zeigt eine vollautomatische Anlage, die die Kübrich Ingenieurgesellschaft in Priesendorf konzipiert und gebaut hat. Dabei erfüllt die Roboterzelle des auf Qualitätsprüfungen spezialisierten Anlagenbauers exakt die strengen Vorgaben von Panasonic: die Simulation zahlreicher haptischer Bedienfunktionen im Temperaturfenster von -40 bis + 85 Grad Celsius bei bis zu 95 Prozent Luftfeuchte.

LÖSUNG

Die innovative Prüfzelle besteht im wesentlichen aus einem leistungsfähigen, Klimaschrank, in dem ein Stäubli Roboter TX60L in Feuchtraum-Ausführung mit unterschiedlichen Bedienfingern die haptische Bedienung der Touchscreens simuliert. Gesteuert werden Prüfzelle und Komponenten von der Kübrich-Software ‚Actere‘.

Hohe Präzision, überragende Dynamik und vor allem thermische Robustheit waren die entscheidenden Kriterien für die Auswahldieses Roboters. „Abgesehen davon, dass wir uns in unseren Klimakammer-Prüfanlagen seit Jahren nur noch auf Stäubli-Roboter verlassen, gab es bei dieser Applikation auch keine Alternative“, erklärt Christian Kübrich, Chef der Ingenieurgesellschaft. „Denn nur ein Stäubli-Roboter kann dank seiner eigenentwickelten Antriebstechnik bei Bedingungen zwischen -40 und +85 Grad bei bis zu 95 Prozent Luftfeuchte ohne Schutzmantel arbeiten. Und genau darauf kam es uns an.“
Die Prüfungen können mit unterschiedlichen Test- und Prüfkriterien für bis zu sechs unterschiedliche Displaytypen erfolgen. Unter wechselnden klimatischen Bedingungen in definierten Zyklen.

KUNDENNUTZEN

Die flexible Anlagensteuerung erlaubt die Ausführung unterschiedlicher Prüf-programme für einzelne Displays mit Ein- oder Mehrfingerbetätigung. Das häufige Drücken an einer Position sowie Zieh- und Wischbewegungen werden ebenso simuliert wie die Beaufschlagung mit Schweiß oder das Tragen von Handschuhen.

Im Durchschnitt summieren sich die Tes