Automobil Erfolgsstory

Additive Manufacturing der nächsten Generation

Kundenvorteile:
  • Schnelle und wirtschaftliche Herstellung von Leichtbauteilen
  • Extreme Bauteilfestigkeit
  • Signifikante Gewichtsreduzierung
  • Serientaugliches Verfahren
Fiber patch placement at Cevotec
Der große Stäubli TX200 übernimmt die präzise Handhabung der Form während der TP80 für das Auflegen der Patches zuständig ist.
Stäubli FAST picker TP80 and TX200 robots at Cevotec
Zwei Stäubli Roboter, ein FAST picker TP80 und ein sechsachsiger TX200 zählen zu den Schlüsselkomponenten in der Fiber Patch Placement-Zelle.

AUFGABE

Effiziente Fertigung hochfester Leichtbauteile

Mit seinen Fiber Patch Placement Anlagen schlägt ein bayerisches Technologieunternehmen ein neues Kapitel der additiven Fertigung auf. Das Verfahren hat dank Hochleistungs-Robotik das Potenzial, die Serienfertigung geometrisch anspruchsvoller Leichtbauteile in der Automobilproduktion zu revolutionieren.

Gewichtsreduktion hat bei der Automobilproduktion oberste Priorität. Sicherheits- und Komfortausstattungen haben die Fahrzeuggewichte in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter in die Höhe getrieben. Um den Verbrauch und damit den Schadstoffausstoß zu reduzieren, setzen die Fahrzeughersteller nun alles daran, diese Entwicklung umzukehren. Leichtbau ist angesagter denn je, doch entsprechende Werkstoffe und Fertigungsverfahren finden unter dem Diktat der Kosteneffizienz nur schwer Einzug in die Fabrikhallen.

 

LÖSUNG

Additives Fertigungsverfahren Fiber Patch Placement

Mit dem wegweisenden additiven Fertigungsverfahren Fiber Patch Placement, kurz FPP, kommt jetzt Bewegung in die Sache. Bei FPP handelt es sich um ein Legeverfahren, bei dem eine dreidimensionale Positiv- oder Negativform mit Carbonfaserstreifen, den sogenannten Patches, belegt wird. Das Bauteil entsteht aus einzelnen, bebinderten Faserstreifen.

Wie schnell, effizient und wirtschaftlich das Verfahren in der Praxis sein kann, beweist Cevotec aus Taufkirchen mit der vollautomatischen Produktionsanlage SAMBA Pro, die mit zwei Stäubli Robotern ausgestattet ist. Mit dem ultraschnellen FAST picker TP80 sowie dem sechsachsigen TX200 stehen für die freie Positionierung der Patches insgesamt zehn Roboterachsen zur Verfügung.

Und so funktioniert Fiber Patch Placement: An Station eins stehen die Abwicklung des Carbonfaserbandes und dessen Zuführung zur automatischen Schneideinheit auf dem Programm. Hier schneidet ein Laser das Band in Streifen. Im nächsten Schritt greift der FAST picker mit einem speziellen Vakuumgreifer den Carbonstreifen vom Band ab und fährt zu einem Kamerasystem, das die Position des Patches am Greifer bestimmt. Anschließend klebt der T