Automobil Erfolgsstory

Ein großer Schritt Richtung Werkzeugbau 4.0

Kundenvorteile:
  • Realisierung einer durchgängig digitalen Prozesskette
  • Durchlaufzeitreduzierung von 60 Prozent
  • Top Performance dank steifem, bahntreuem Roboter
  • Signifikante Steigerung der Produktivität
Stäubli TX200 hsm robot at Audi
Höchste Präzision gefragt: der Stäubli TX200 bei einer Messbohrung.

AUFGABE

Roboterbearbeitung von Umformwerkzeugen

Eines mag man im hochentwickelten Werkzeugbau des Audi Kompetenzcenter Anlagen-/ Umformtechnik nicht: Prozesse, die der digitalen Vernetzung entgegenstehen. Deshalb ersetzt jetzt ein Roboterbearbeitungszentrum vier Radialbohrwerke beim Bau von Umformwerkzeugen.

Bereits 2015, als Audi einmal mehr die Auszeichnung Werkzeugbau des Jahres erhielt, hob die Jury die herausragende Entwicklung und die teilweise Realisierung einer durchgängigen digitalen Prozesskette hervor. Jetzt vollzieht Audi einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Werkzeugbau 4.0. Bislang kamen für das Einbringen der Entlüftungsbohrungen in Umformwerkzeuge Radialbohrwerke zum Einsatz. Die Nachteile dabei: Das Verfahren ist nicht automatisierbar, zeit- und personalintensiv und passt nicht zum Konzept Werkzeugbau 4.0.

Seit kurzem übernimmt ein hochpräziser Industrieroboter von Stäubli die Tieflochbohrungen. Er soll demnächst auch Passbohrungen und Gewindeschneidprozesse ausführen. Realisiert hat das Projekt der Anlagenbauer robot-machining GmbH aus Seligenstadt, der in enger Zusammenarbeit mit dem Audi Kompetenzcenter ein Anlagenkonzept samt Prozesstechnologie, Spannvorrichtung sowie Bearbeitungstechnik erarbeitete.

 

LÖSUNG

Know-how intensive Roboteranlage

Viel Know-how steckt in der Anlage. Auf dem rund acht Meter