Photovoltaik Success story

Entgegen aller Erwartungen: Solarenergie in der Antarktis

Applikation

Verbindung von Solarmodulen zur sicheren Energieübertragung unter rauen Umgebungsbedingungen

  • Zuverlässiger und sicherer Betrieb
  • Einfaches Installieren
  • International zertifiziert nach IEC, UL, JET und cTÜVus
  • Geeignet für raue Umgebungen
  • Bewährte, verlustarme MULTILAM-Technologie

Kundennutzen

  • Hochwertige, zuverlässige Verbindung unter härtesten klimatischen Bedingungen (extreme Temperaturen, starker Wind und salzige Umgebung)
  • Vertrauensvolle,  langjährige Geschäftsbeziehung
  • Vor-Ort Beratung durch globales Service-Netzwerk
Die Antarktis stellt große Anforderungen an die Crew und die Ausrüstung der Artigas-Basis. Damit ein Photovoltaik-System erfolgreich installiert werden kann, müssen alle Komponenten auch den härtesten Umweltbedingungen widerstehen können.
Herausfordernde Umweltbedingungen: niedrige Temperaturen, starker Wind
Erfolgreiche Installation einer Photovoltaikanlage an der Artigas-Basis: PV-Steckverbinder von Stäubli gewährleisten eine zuverlässige und sichere Stromübertragung.
MC4-Evo 2 Steckverbinder von Stäubli widerstehen auch härtesten Umgebungen
Uruguay unterhält eine Forschungsstation in der Antarktis: Die Artigas-Basis beherbergt im Sommer zehn Wissenschaftler und 15 Crewmitglieder.
Die Artigas-Basis
Tecnogroup ist ein Zusammenschluss uruguayischer Unternehmen mit umfassender internationaler Erfahrung in Entwicklung, Beschaffung, Konstruktion, Betrieb und Wartung erneuerbarer Energieanlagen.
Marcelo Mula, Geschäftsführer von Tecnogroup

Viele Länder betreiben Forschungsstationen in der Antarktis, um in dieser ganz besonderen Landschaft mit ihrem einzigartigen Klima verschiedene Studien und Untersuchungen durchzuführen. Temperaturen unter
-89 °C, Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und extreme Unterschiede bei den täglichen Sonnenstunden (im Sommer bis zu 16 Stunden und im Winter nur zwei) sind eine enorme Herausforderung, sowohl für die Forschungsteams als auch für ihre Ausrüstung. PV-Steckverbinder von Stäubli erobern ein anspruchsvolles neues Einsatzgebiet: die Installation von Solaranlagen in der Antarktis.

Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien

Die Regierung von Uruguay ist ein starker Verfechter für die Einbindung erneuerbarer Energien und verfolgt ein Zehnjahresprogramm, um die Abhängigkeit des Landes von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. 97% der Elektrizität des Landes wird mittlerweile über Wasserkraft, Solarenergie, Wind und Biomasse gewonnen. Uruguay unterhält seit mehr als 30 Jahren eine Forschungsstation in der Antarktis. Auf der Artigas-Basis, gegründet 1984, leben und arbeiten im Sommer zehn Wissenschaftler und 15 Team-Mitarbeiter.

Zunächst wurde die Basis traditionell mit Diesel-Generatoren angetrieben. Neben den negativen Auswirkungen auf die Umwelt war dies jedoch auch in Bezug auf die Logistik mit erheblichem Aufwand verbunden. Dies machte die Nutzung fossiler Brennstoffe zu einer ebenso ineffizienten wie teuren Lösung zur Stromerzeugung.

Die Regierung beauftragte Technova Renovables, eine Tochtergesellschaft der Tecnogroup, um zunächst das Potenzial zu prüfen und anschließend die Integration erneuerbarer Energien auf der Artigas-Basis voranzutreiben. Tecnogroup ist ein Zusammenschluss uruguayischer Unternehmen mit umfassender internationaler Erfahrung in Entwicklung, Beschaffung, Konstruktion, Betrieb und Wartung von Anlagen für erneuerbare Energien. Das Projekt beinhaltete die Bereitstellung und Installation einer beispiellosen Solaranlage, die auch den größten umgebungsbedingten Herausforderungen innerhalb dieses heiklen Ökosystems gewachsen ist.

Dieses Projekt war nicht nur bedeutsam, sondern auch anspruchsvoll. Aus diesem Grund kooperierten mehrere Partner miteinander – darunter auch die Regierung und das Energieministerium MIEM, das regionale Energieversorgungsunternehmen UTE und das Instituto Antártico Uruguayo.

Die Herausforderung

Die Antarktis ist einer der unwirtlichsten Orte unseres Planeten. Ihr Gebiet erstreckt sich über 14.000 km². Die extremen klimatischen Bedingungen führen zu Temperaturen von bis zu -89,2 °C und Windstärken von mehr als 200 km/h. Die besondere Herausforderung bestand deshalb darin, die Leistungsfähigkeit der PV-Technologie in diesem besonders fragilen Umfeld weiterentwickeln, installieren und testen zu können. Aus den Schwankungen der täglichen Sonneneinstrahlung ergab sich ein schmales Zeitfenster: die Installation musste noch vor dem Wechsel der Jahreszeiten abgeschlossen sein.

Die Lösung

Um die Pilotanlage mit 1,2 kW erfolgreich zu implementieren, kooperierten sämtliche Partner in enger Zusammenarbeit. Sowohl die extremen Temperaturen als auch die unterschiedlichen Sonnenlichtstunden pro Tag mussten bei der Installation der Photovoltai